Fabrik: Highspeed-Blasmusik aus Rumänien

16. Oktober 2009 | von Simone | Kategorie: Events
16. Oktober 2009
21:00

Fanfare Ciocarlia kommen aus Rumänien und spielen – so steht es in ihrer Biografie – Highspeed-Blasmusik. Doch keine Angst, mit der Art von Blasmusik, an die man wohl zuerst denkt, hat die zwölfköpfige Truppe herzlich wenig zu tun.

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Stilistisch stehen Fanfare Ciocarlia in der Tradition rumänischer Folklore. Auch Elemente türkischer, bulgarischer oder serbischer Musik lassen sich in der brodelnden Mixtur ausmachen. Bekannt wurde das Ensemble insbesondere durch das teils atemberaubend hohe Tempo ihrer Musik. Die bis zu 200 Beats per Minute, mit denen Fanfare Ciocarlia durch die Stücke hasten, erzeugen einen wahren Staccatosound. Konzerte der entfesselten Blaskapelle werden regelmäßig zu mitreißenden Partys.

Gegründet 1996 im kleinen Dorf Zece Pajini in der nordöstlichen Provinz Rumäniens, spielte die Truppe in ihren Anfangstagen noch vorwiegend auf Hochzeiten oder lokalen Tanzveranstaltungen. Doch daraus wurde schnell mehr: Zwischenzeitlich haben Fanfare Ciocarlia über 1000 Konzerte in mehr als 50 Ländern gegeben. Lohn der Mühe war im Jahre 2006 der Gewinn des begehrten BBC3 World Music Award.

Auch Filmfreunden ist der Balkan-Zwölfer ein Begriff. In Fatih Akins preisgekröntem Streifen „Gegen die Wand“ traten  Fanfare Ciocarlia ebenso auf wie im Skandalfilm „Borat“, in dem die Band eine irrwitzige Version von Steppenwolfs „Born to be Wild“ spielte.

Fr. 16.10.2009

21 Uhr VVK 16 AK 18 €

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