Grünes Licht für IKEA Altona – Willkommen Billy, Lack und Expedit – Frappant wird abgerissen
5. Juli 2009 | von Chris | Kategorie: Altona, Besonderes, Wohnkultur
Da geht mit Sicherheit ein Aufatmen durch die Flure des Bezirksamtes. Der Einzug von Ikea in die Große Bergstraße hat nach Medienberichten die entscheidende Hürde genommen. Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet, hat der Aufsichtsrat von Ikea Grünes Licht gegeben. Das Frappant-Gebäude soll allerdings entgegen der bisherigen Planungen abgerissen werden.
Sechs Stockwerke mit 25.000 Quadratmeter und damit weit größer als eine durchschnittliche IKEA-Filiale, wird das Gebäude groß, berichtet Ikea. Ikea-Sprecherin Simone Settergren erklärte gegenüber dem NDR, dass die Möbelkette dort ihr gesamtes Sortiment präsentieren will. Es werde allerdings weniger Parkplätze geben, da die Kunden per Bahn erwartet werden. Die Eröffnung ist nach Angaben frühestens für 2012 geplant, im Mai wird der Bauantrag beim Bezirksamt eingereicht. Jürgen Warmke-Rose darf sich stellvertretend freuen.
Link zum Dossier mit allen Berichten rund um Ikea in Altona
Diskussionforum zu IKEA Altona – hier -
Quelle: NDR
Bild: Ikea – Ingvar Kamprad, Unternehmensgründer
hmmm… weniger Parkplätze! das ist natürlich im Parkraumstarken Altona (siehe auch MAX BAHR SAMSTAGS) eine gute Idee… wer soll denn mit der Bahn anreisen um ein 140 x 140 EXPEDIT Regal zu erstehen. wir dürfen gespannt bleiben.
Gute Idee, das alte Frappant Gebäude abzureissen und gegen einen blauen Ikea-Klotz zu ersetzen!
Da wird ein alter Schandfleck gegen einen neuen ersetzt.
Und das mitten in Altona!
Und besonders schlau ist es, wenig Parkplätze zu haben, dabei sieht man ja bei den “normalen” Ikea’s in Schnelsen und Moorfleet, was da Samstags an Verkehr aufkommt.
Oh man, da fällt einem ja nichts zu ein!
Wenigstens ist es kein Balzac, wie in Eppendorf wo das Monster gleich mehrere
1000qm im ehemaligen Karstadt okkupiert hat (obwohl das da ja passt wie die Faust…..).
Ich mag den ollen Klotz, auch wenns komisch klingt, der hat mit den Jahren symphatische
Patina angesetzt und ist etwas das irgendwie echt ist, und davon gibts nicht mehr viel, wenn man mal
vom herrlichen Lessingtunnel absieht….
Wirklich Macchiato-affin ist Ikea jedenfalls nicht und damit auch kein wirkliches Aufwertungsargument,
die STEG wird sich aber ärgern!
Schade. Da wird Kultur gegen Kommerz ersetzt. Die vielen schönen Veranstaltungen und Raumnutzungen haben ja nun ein Ende in der Neuen Großen Bergstraße. Oder reden wir hier von einem anderen Standort? Mein Herz ist gespalten, ich gehe gern zu Ikea und viele selbige Möbel zieren meine Wohnung. Andererseits sehe ich meine Chancen, dann noch einen Parkplatz dort zu ergattern, wo man bisher eigentlich recht mühelos einen Abstellplatz für sein Auto gefunden hat, dahinschwinden. Muss ich halt zu Fuß gehen. Aber auch ich werde dann kein Sofa heraustragen.
Ich glaube das erst, wenn es eröffnet wird. Selbst wenn Ikea in Altona eben NICHT sein ganzes Sortiment präsentieren und ganz auf Kleinkauf und Busanreise setzt, droht ein heiloses Verkehrschaos in diesem Gebiet.
Wer Hamburg an dieser Stelle – auch als Autofahrer – kennt, weiß, was zu erwarten ist.
Das Vorhaben wird scheitern!
Das ist doch mal wieder typisch für die gewisse “Hamburger Nörgelei” gewisser Pessimisten…. da wird endlich mal eine der grössten Beleidigungen fürs Auge in HH abgerissen und es ist wieder nicht richtig…tz tz.
Die Menschen sollten dankbar sein, dass die in meinen Augen grösste städtbauliche Fehlplanung in Altona abgerissen wird und endlich mal wieder eine Möglichkeit geschaffen wird, dieser Ecke Leben einzuhauchen.
Das Vorhaben wird mit sicherheit nicht scheitern…. ;))
Naja, eigentlich ganz erfreulich aus meiner Sicht, aber mit 6 Stockwerken wird das „Einkaufszentrum” weiterhin so ein dunkles Loch bleiben – 3 oder 4 Stockwerke würden doch auch langen . . .
Also ehrlich! Diese ganze Meckerei ist sowas von deutsch.. Das alte Karstadt-gebäude ist nicht zu retten und gibt einfach keine vernünftige Nachnutzung dafür, welche wirtschaftlich tragbar ist! Ich halte die IKEA-Geschichte für eine wunderbare Idee! Ich bin fest davon überzeugt, dass dies endlich die Rettung für die total herunter gekommene Große Bergstraße ist! Alle anderen Läden werden ebenfalls vom Magneten profitieren und der ganze Schrott, der jetzt da ist, wird Schritt für Schritt verschwinden. Was Parkplätze angeht: man wird dort keine Möbel zum Mitnehmen kriegen- wenn man tatsächlich für so etwas losfährt, kann man ja auch weiterhin einen der beiden anderen IKEAs in HH besuchen.
Aber mal ehrlich, wie oft seid ihr nur für Kleinkram, “einfach zum mal gucken”, oder am Ende nur zum Frühstücken bei IKEA gewesen? Dafür ist die Lage direkt am Bf. Altona ideal! Für Einkäufe bei Habitat und dem Depot gilt das ja schließlich auch! Und wenn man dick und fett auf der Homepage hinschreibt, dass es keine Abholmöbel gibt und nur wenige Parkplätze da sind- dann geht das schon! Sicher, ganz vermeiden kann man es nicht, aber das kann man auch mitten in der Innenstadt nicht. Das wrd sich schon rumsprechen, dass der IKEA anders ist als die anderen…
Man sollte sich wirklich überlegen, ob der kleine Stadtteil 6000 Autos pro Tag verträgt.
Zu Karstadts bester Zeit waren es 1000. Altona-Altstadt wird immer weniger ein Stadtteil sein, indem man wohnen und leben möchte.
Die aktuelle Nutzung ist unter http://www.frappant.org zu verfolgen.
soso… da gibt es also Menschen in Ottensen und drumrum, die tatsächlich glauben, dass, wenn IKEA 20.000 qm baut, dort nur Kerzen, Servietten und Co. verkauft werden sollen. Und man mal eben für 5 Euro was kurz da essen geht. Träumt weiter. Und schaut Euch mal die IKEA-Citystores in Southhampton und Coventry in GB an (über Google kann man das toll auf den Karten via Satellit sehen). DAS soll also, noch´n Tick grösser, auf die Grosse Bergstrasse. OHNE dreispurige Anfahrtsstrasse. Und OHNE Ausweichparkplätze…
Nichts gegen IKEA an sich, aber… ich nehme auch mal an (und hoffe), dass das SO nicht realisiert werden wird und kann.
Ich finde es geht doch vor allem um Proportion. Wenn man so eine große Struktur baut ist einfach klar das die Menschen die dort arbeiten sich nur sehr bedingt mit der Unternehmung einer Möbelkette identifitzieren können. Das ist bei den ganzen kleinen Läden die (von irgendwem vor mir als Schrott bezeichnet) anders. Das sind Läden in denen es durchaus Menschen gibt im im Stadtteil wohnen und deswegen auch hier ihr Geschäft oder dergleichen besitzen. Ich finde es müsste eine viel größere individualisierung der Geschäftsstraße stattfinden anstatt wieder eine große Lösung an der Stelle anzustreben. Das passt wirklich besser irgendwo direkt an die Autobahn.
….von wegen “grünes Licht”!
1.000.000 Künstler können sich nicht irren, 130 sind schon da, endlich gibt es einen bezahlbaren Atelierstandort für Kunstschaffende aller Coleur. Damit Hamburg auch morgen noch ordentlich zubeissen kann, um im globalen Kulturspektakel was zu reissen – Wo nicht wenn Hier, werden die Meeses und Richters von Morgen geboren. Die Devise ist “Aus wenig mach viel”. Und schon am 1. August 2009 öffnet die Kunst-Stadt ihre Tore.. Alle sind herzlichst eingeladen ins Frappant!
http://www.frappant.org
Ikea stoppen jetzt!
Mit Ikea kommt der Verkehr und zwar nicht zu wenig, wenn man sich die Staus in Schnelsen und Co. mal anguckt. Hier wird von völlig falschen Prämissen ausgegangen. Ikea rechnet damit, dass 40 Prozent der Kunden mit der Bahn kommen. Hallo? Wie kommen die da drauf? Die große Mehrheit der KundInnen wird mit dem Auto kommen, um die Möbel nach Hause transportieren zu können. Auch wenn die Transportgebühr niedriger sein soll, sorry, aber die Ikea-Kunden würden sogar ihre drei gekauften Kerzen per Geländewagen transportieren. So realistisch muss man doch in der Einschätzung des Projektes sein. Klar ist auch, dass ein Autobahnzubringer durch Altona gebaut wird, um das riesige Verkehrschaos in den Griff zu bekommen.
***An alle, die in Altona/Ottensen/St. Pauli wohnen: ***
Heute, Mittwoch, 5. August 2009, 18 Uhr, ist eine öffentliche Anhörung im Technischen Rathaus, Jessenstr. 1; Dort kann man sich die Argumente der Befürworter von Ikea mal anhören, die Parteien sind sich ja alle (bis auf die Linkspartei) einig, dass Ikea ne tolle Sache ist. Zeit also zu zeigen, dass nicht alle Anwohner damit einverstanden sind. Seid kreativ, bringt euch ein. Noch können wir das Projekt stoppen!
“Ikea stoppen jetzt!” …
Ich stimme Dir in allen Punkten zu. Wir sind direkte Anwohner. Mit großem Grauen verfolgen wir hier die Entwicklung, besonders des Verkehrs(nicht) konzeptes.
Das was passieren soll ist erwünscht. Die Frage stellt sich …”zu welchem Preis.” Ich befürchte das der Stadtteil zerfleddert und noch weiter massiv an Lebensraum verlieren wird.
Illusorisch den Wunsch zu hegen, dass IKEA ein neues Innestadtkonzept für sich entwickeln wird.
Wir fänden es sinnfoller und vor allem Preisbewuster der Ansiedelung von Künstlern und Kreativen endlich grünes Licht zu geben. Diese Ansiedelung ist oragisch gewachsen, passt zum Stadtteil, verbindet St. Paulie geschickt mit Ottensen und könnte mit etwas Phantasie und Innitiative ein echter Anziehungspunkt werden.
Es sind bald Wahlen. Verdammt ruhig bezüglich Frapannt aus Richtung der Politik , oder?
Ich wohne jetzt seit Jahren nahe der Großen Bergstrasse und verfolge die jahrelange Diskussion zur ‘Belebung’ der Strasse mit Interesse und Kofschütteln. Nach unzähligen ‘Strasse schließen’, ‘Strasse wieder aufreißen’, ‘Poller abbauen’, ‘Poller aufbauen’ und was weiß ich noch alles. – alles zur Belebung natürlich -, gibt es jetzt seit 2 Jahren nun mal endlich eine Belebung und zwar durch die (Künstler-)Initiativen und das Hafenklang-Exil (was mittlerweile ja leider wieder ausziehen musste). HALLO BezirkspolitikerInnen und PlanerInnen!! Hier habt Ihr das was Ihr seit Jahren wollt! Also bitte plant mit den Leuten was mit dem häßlichen Klotz werden kann. Was wir hier brauchen ist keine implementierte Ikea Konzernidee, sondern eine positives Konzept und zwar mit und für die Leute im Viertel. Das ist die einzige Chance der ‘Aufwertung’. Wer will schon einen öden Ikeavorplatz wenn das letzte Billy und der letzte Hotdog nach Ladenschluß verkauft ist?
Herrlich all die Kommentare dieser “Meckerbüdel” zu lesen. Als ob das Fußvolk hier in Altona wirklich Künstler-Intiativen (Krönung: die Hochsitze !!!) und den schmuddeligen Hafenklang in der Großen Bergstrasse bräuchte… Viele Altonaer haben schlicht weg inzwischen die Nase voll von dem Angebot was zur Zeit hier herrscht. 1-Euro-Rummelläden, Wettbüros, Handyläden usw. , schlimmer könnte es nicht mehr sein.
So pilgert man dann notgedrungen (aber gerne) “rüber” nach Mottenburg, St. Pauli und in die Schanze, wenn man “etwas Netteres” einkaufen möchte und hegt still die Hoffnung dass sich auch die Bergstrasse in diese Richtung entwickeln wird ;)
@AltAltona: Wenn die Hansestadt Hamburg und/oder der Bezirk mit dem selben Elan wie die Ansiedlung von Ikea, Kunst und Kultur fördern würden, hätten die Initiativen vielleicht auch die Möglichkeit das Geld in Gebäudesanierung zu stecken um das Ganze nicht so ’schmuddelig’ aussehen zu lassen. Über “Hochsitze” , Billigläden etc. und kann man ja geteilter Meinung sein, aber zumindest schaden sie erstmal niemanden direkt, wo man sich bei dem IKEA Bauvorhaben nicht wirklich sicher sein kann.
Im übrigen gibt es einen Unterschied zwischen “Meckerbüdeln” und Kritik. Ich glaube, daß die meisten Menschen hier nichts gegen eine vernünftiges Nutzungskonzept einzuwenden haben, wenn es die Interessen aller Menschen berücksichtigt, die hier leben.
Auch wenn’s praktisch, weil schnell erreichbar ist, halte ich so einen Kommerz-Tempel mitten in Altona doch für bedenklich. Eine Location für Veranstaltungen wird dringender benötigt.
Ich gebe zu, dass man durchaus geteilter Ansicht sein darf, ich absolut die Bedenken der Anwohner verstehe und bestimmt weiter oben eine eher radikale Meinung zur IKEA-Ansiedlung vertreten habe. Aber eine Frage möchte ich den ganzen Befürwortern der “Kunst statt Kommerz”, des “familienfreundlichen Wohnens” usw. stellen: WER SOLL DAS BEZAHLEN? Das Reinsetzen von Künstlern war von Anfang eine Verlegensheitslösung, weil niemand anders bereit war, Geld in den Standort, geschweige denn ich den scheußlichen Betonklotz zu stecken. Es ging NIE, aber auch wirklich NIE darum, den Künstlern dauerhaft eine Heimat zu geben. Würde IKEA nicht kommen, nach spätestens einigen Jahren würde man sie rauswerfen, weil es in jedem Fall ein Verlustgeschäft ist. Nun zu verlangen, die Stadt solle wieder eingreifen, ist vielleicht verständlich, aber nicht zu rechtfertigen. Das Geld ist nicht da! (Und bitte keine grundsätzliche Debatte, was die Stadt alles für “unnötige” Ausgaben tätigt, welche man sparen könnte…) Ohne privatwirtscchaftliches Engagement wird es nicht gelingen, auf längere Sicht eine Aufwertung der Großen Bergstraße zu erreichen Haben Sie eine Ahnung, wieviele Schrottimmobilien es gibt, im Wesentlichen ausgelöst durch veränderte Trends im Einzelhandel? Welche vor sich hinrotten und wo man froh wäre, würde sich ein Privatinvestor dafür begeistern. Warum sollte Altona eine Extrawurst kriegen?
Sicher, man wird IKEA enge Grenzen stecken müssen, aber ich bin überzeugt davon, dass man die ganze Geschichte auch so gestalten kann, dass der gesamte Stadtteil davon profitieren kann. Das ist aber natürlich nur MEINE Meinung.
guten morgen zusammen,
ich muss schon sagen: es ist sehr merkwürdig, wie hier mit wenigen, schlechten schlagwörten gegen etwas gewettert wird, was der region große bergstraße eigentlich schon seit jahren gut zu gesichte stehen würde: ein kaufmagnet.
auch zu zeiten der ära karstadt gab es ein verkehrsaufkommen. karstadt hat, auch wenn die altonaer filiale sicherlich kein vorzeige-karstadt gewesen ist, menschen nach altona gelockt. die ansässigen geschäfte leben seit langer zeit am limit. die mieten können oftmals kaum erwirtschaftet werden, seit dieser magnet karstadt nicht mehr vorhanden ist. von oftmals brotlosen künstlern kann kein einzelhändler leben.
denkt doch bitte auch an die anliegenden händler. ikea wird arbeitsplätze schaffen. ganz sicher.
und wenn ich schon lese: kommerz. was ist das für ein argument? haben alle kommerzgegner eine grünfläche und bauen ihr obst und gemüse selber an? nein; eher nicht. die kaufen nämlich gerne im merkado ein und schlürfen im hippen ottensen ihren cappu. das ist doch alles heuchelei. vermutlich haben die gegner allesamt zuhause ihren ikea-pax stehen und suchen bei ottensen.de eine hilfreiche hand, um selbige aufzubauen.
ich bin FÜR IKEA und werde alles daran setzen, daß diese chance nicht vertan wird. es ist nämlich die letze chance für die bergstraße.
Der nächste Ikea Sonderausschuss tagt am 02.09.09 um 18 Uhr wahrscheinlich wieder im Technischen Rathaus. Zum größten Teil öffentlich.
Dort kann man sich ein Bild davon machen, wie ernst es Ikea ist, und wie – genau – die Stadt das Verkehrskonzept prüft. Nämlich beiläufig. Lärmprognosen und Feinstaubbelastungen werden nur überflogen. Es heißt, man müsste Ikea vertrauen….
Die Große Bergstraße war schon immer die Einkaufsstraße in Altona. Sonst regen sich alle auf wenn ein großer Einzelhändler auf die grüne Wiese geht, weil das das Zentrum schädigt. Jetzt kommt es mal andersrum und schon finden sich wieder die Berufsbedenkenträger, die nur zu allem Nein sagen können und selbst keine realistischen Lösungsansätze haben. Und was ist mit den mindestens zweihundertfünfzig sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, die IKEA in Altona-Altstadt schaffen wird? Die sollen für die Ego-Trips der ach so freischaffenden Künstler und autonomen Spinner geopfert werden? IKEA ist eine Riesenchance für die Große Bergstraße, denn dort gehört großer Einzelhändler hin!
Ich glaube einige Kommentatoren müssen mal ihr Bewußtsein schärfen! Es geht nicht darum gegen wirtschaftliche Investitionen zu wettern oder diese gar abzulehnen. Im Gegenteil: Ja zu einer Belebung der Großen Bergstrasse und ihren ansässigen Einzelhändlern! Eine Ansiedelung IKEAS an diesem Standort würde aber leider nur zu einem anfänglichen und verschwindend geringem Aufschwung führen, und dass zu einem sehr hohen und nicht mehr zeitgemäßen Preis bei den Faktoren Lebensqualität, Umwelt und nachhaltiger Finanzierungspläne. Das “Einmischen” vom im Bezirk und im Stadtteil ansässigen Bürgern hat doch wohl bitte nichts mit “Berufsbedenkenträgertum” zu tun, sondern ist vielmehr die verdammte Pfilcht eines jeden demokratisch denkenden Menschen, denn OBACHT: Politiker können sich auch mal irren oder gar Entscheidungen aus Desinteresse treffen! Zudem reicht es langsam mal mit “Aufwertung” und Stadtentwicklung ohne Tranzparenz oder gar Bürgerbeteiligung. Gentrifikation dient letztendlich immer dazu, die Wirtschaft zu stärken, soweit so gut. Aber das die nix von ihren Gewinnen abgibt sollte doch mittlerweile mal angekommen sein. ÜBRIGENS: IKEA ist eine gemeinnützige Stiftung, zahlt als solche sehr wenige Steuern an ihren Standorten weltweit.
Und doch: Das Geld ist da! Verdammt nochmal, informiert euch endlich in was für einem System ihr lebt, beschäftigt euch BITTE mit Volkswirtschaft.
Btw: Alle großen Parteien schreiben sich in diesem Wahljahr Kultur und Bildung auf ihre Fahnen, besonders in der “Kreativstadt” Hamburg, der Metropolregion……
Der “ach so freischaffende Künstler” zahlt Steuern! Das sind Arbeitsplätze! und jemand der sich für die Belange und Bedürffnisse (ja, so schmierig emotional is das!) seiner Nachbarn und Mitmenschen einsetzt, ist kein autonomer Spinner! Das nennt man Partizipation und ist ein Eckpfeiler wachsender Wirtschaften!
Wenn man nich Bescheid weiß, einfach mal die Klappe halten! Oder bereit sein für einen vernüftigen Diskurs! Das musste einfach sein-schönes Wochenende
Hallo liebe Leute!
Danke für eure bisherigen Kommentare! Wir möchten euch bitten das Thema IKEA Altona auf unserer Seite http://www.altona.info weiterzudiskutieren, da das Thema einfach alle Altonaerinnen und Altonaer angeht – nicht nur Ottensen ;) Dort moderieren wir auch täglich und berichten sehr viel mehr als hier und werden das Thema auch weiterhin redaktionell ausbauen. Dabei bemühen wir uns um eine möglichst vielschichtige Berichterstattung, aktuell z.B. über den Start des ersten Bürgerbegehrens.
Danke für Euer Verständnis! Eure Redaktion von ottensen.INFO
Diskussionsforum rund um IKEA in ALTONA:
http://www.altona.info/2009/08/diskussionsforum-rund-um-ikea-in-altona/