Fabrik: James Carter Quintet

29. Juni 2009 | von Simone | Kategorie: Events
30. Juni 2009
21:00

jamescarter_emarcy-records_121 Uhr Vvk 15 Ak 18 €

„Present Tense“

James Carter QuintetJames Carter ist eine Klasse für sich. Seit jungen Jahren einer der besten am Saxophon und eine der treibenden Kräfte im Jazz dieser Tage. Stilbildend. Ohne Scheuklappen.
Der 1969 in Detroit geborene James Carter war Schüler von Marcus Belgrave, spielte mit 17 in der Band von Wynton
Marsalis und war kurz darauf mit Marsalis’ Antipoden Lester Bowie zu hören. Den „Backkatalog“, die Welt der Standards, beherrscht Carter ebenso wie die Übersetzung zeitgenössischer Idiome in den Jazz, wie die ebenso ungewöhnliche wie gelungene Hommage an die amerikanische Indie-Rock-Band Pavement bewies.
„Present Tense“, das sind zehn Stücke, davon drei Kompositionen des heute 39- jährigen Saxophonisten. Die anderen sieben Titel stammen aus dem Fundus des Jazz, die Carter gemeinsam mit Michael Cuscuna auswählte. „Ich habe allergrößten Respekt vor der Jazztradition, aber ich möchte sie ‘remixen’ und mit der Zukunft der Musik in Einklang bringen“, meint Carter mit Nachdruck. Ein Beispiel für diese Herangehensweise liefert seine Version von „Song Of
Delilah“. „Jazzfans werden wissen, daß Clifford Brown diese Nummer gespielt hat“, vermutet Carter. „Mit Sonny Rollins am Tenorsax. Aber ich habe sie umgekrempelt und ihr einen gewissen HipHop-Touch verpasst.“
In der FABRIK ist James Carter mit seinem Quintett am 30. Juni zu hören: mit Cory Wilkes an der Trompete, Gerard Gibbs am Flügel, Ralph Armstrong am Bass und Leonard King am Schlagzeug.

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